Kehlsteinhaus Berchtesgaden

Inmitten des unvergleichlichen Berchtesgadener Landes befindet sich auf 1820 Metern Höhe das Kehlsteinhaus. Allein der Besuch dieses wuchtigen Bauwerks ermöglicht den überwältigenden Panoramablick, der die Augen bis zu 200 Kilometer weit auf die Reise mitnimmt. Im Tal faszinieren den Betrachter die glitzernden Flussbänder. Etwas höher werden die sanften Hügel als Eyecatcher wahrgenommen und lenken den Blick auf die mächtigen Felswände der österreichischen, bayerischen und Hochgebirgsketten.

Schon der Weg zu diesem historisch bedeutsamen Ort führt die Besucher über die einmalige Bergstraße, deren Architektur weltweit bekannt ist. Mit einer einzigen Kehre führt sie den Besucher über die gewaltigen Höhenunterschiede. Die steile Nordwestseite des Kehlsteins wird dabei zweimal durchquert. Für den normalen „Individualverkehr“ ist sie komplett gesperrt. Stattdessen verkehrt ein bequemer Linienbus.

Am Ziel angekommen befindet man sich auf dem Parkplatz von dem aus ein 124 Meter langer Tunnel durch den Fels führt. An dessen Ende erwartet den Besucher ein komplett aus Messing erstellter Aufzug, bei dessen Gestaltung in Sachen Verzierung am Prunk nicht gespart wurde. Irgendwie fühlt man sich bei dessen Benutzung an die Verschwendung von Palästen erinnert. Er bringt den Besucher in raschen 41 Sekunden mitten ins Innere des „Kehlsteinhauses Berchtesgaden“. Hier befindet sich heute das „Eagle’S Nest“, ein typisches Bergrestaurant mit landestypischer Speisekarte. Sitzplätze sollte man aufgrund der großen Nachfrage unbedingt vorbestellen. Im angeschlossenen Kehlsteinshop bekommt man spezielle Black Eagle Produkte. Dazu gehören aktuell produzierte Gipfelschnäpse, schmackhafte Nougatstücke und Fruchtgummis und einzigartige Energy Drinks.

Das Kehlsteinhaus in Berchtesgaden ist ein Zeuge seiner Zeit und wurde absichtlich in seiner ursprünglichen Form erhalten. Dieser „Adlerhorst“ hoch oben am Kehlstein ist aber nicht nur ein lohnendes Ausflugsziel. Es ist aus politischer – historischer Sicht ebenfalls bemerkenswert, obgleich dieser Hintergrund zu einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte gezählt werden muss. Das sehenswerte Kehlsteinhaus ist das Ergebnis eines Auftrages der NSDAP und Martin Bormanns. Es wurde seinerzeit Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag übergeben.

Deswegen und seitdem ist dieses Traumhaus inmitten seiner unwirklich schönen Umgebung praktisch untrennbar mit Hitler und somit mit dem Dritten Reich verbunden. Um dies geschichtliche „Schmach“ zu entfernen, stand es in den 1960er Jahren auch kurz vor seiner gezielten Sprengung, Wie die Gegenwart deutlich beweist, kam es dann doch nicht dazu. Das Kehlsteinhaus wird seit den 60ern erfolgreich als Berggasthof geführt. Die Kunst der Ingenieure, der Erbauer und die wuchtige Bauart des Hauses selber hinterlässt bei Gästen und Besuchern Staunen in bleibenden Eindrücken.

Inzwischen ist das Kehlsteinhaus Teil einer Stiftung des Landes Bayern. Die Einnahmen bzw. Erträge fließen somit gemeinnützigen Einrichtungen und Zwecken zu. Geöffnet hat dieses Sehenswürdigkeit von Mai bis Oktober. Es finden historische Führungen für Gruppen statt, die mit Spezialbussen bequem anreisen. Auf Rundwegen kann man die zauberhafte Umgebung des Kehlsteinhauses genießen und wird mit Informationstafeln über die Bergwelt, Flora und Fauna aufgeklärt.

weitere Informationen & virtuelle Tour : berchtesgaden360.de

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Die geheimen Botschaften in Reisekatalogen

Das was man liest, muss nicht das bedeuten, was man darunter versteht. Beschreibungen und Darstellungen in Reisekatalogen oder im Internet haben nicht immer mit der Realität zu tun und können schnell Enttäuschungen im Urlaub verursachen. Wer freut sich nicht viele Monate auf seinen  wohlverdienten Urlaub, den er sich sorgsam im Katalog ausgesucht und gebucht hat. Oftmals entsprechen die Beschreibungen in den Katalogen allerdings nicht der Realität. Mängel werden verschleiert, nicht erwähnt oder beschönigt. Die meisten Reiseveranstalter werden stets versuchen ihre Angebote von der allerbesten Seite zu zeigen. Um diese Beschreibungen richtig einschätzen zu können, sollte man die Sprache der Reisekataloge verstehen lernen. Manches liegt dort zwischen Wahrheit und Dichtung. Fotos werden mit Weitwinkelobjektiv aufgenommen oder nachträglich bearbeitet oder retuschiert. Allerdings gibt es Übersetzungshilfen für die gängigsten und typischen Reisekatalog-Formulierungen:

15 Minuten zum Strand“ können zu Fuß oder per Bus/Auto gemeint sein. Ein „aufstrebender Ferienort“ bietet mit Sicherheit noch Baulärm und eine noch fehlende Infrastruktur. Der begehrte „Meerblick“ kann vielleicht nur durch eine Baulücke oder schräg vom Balkon aus zu sehen sein. Der beliebte „naturbelassene Strand“ hat meist nichts mit dem zu tun, was man erwartet. Oft gibt es dort keine richtige Infrastruktur, der Strand ist nicht gereinigt und es wird sicherlich keine Gastronomie vor Ort sein.

Ein „direkt am Meer“ gelegenes Hotel muss nicht am Strand liegen. Es kann sich durchaus um eine Steilküste handeln oder das erhoffte Baden ist nicht möglich. Eine „zentrale und verkehrsgünstige Lage“ des Hauses bedeutet leider oftmals ein reges Nachtleben, viel Verkehr und nächtlichen Lärm. „Idylle in ruhiger Lage“ steht meist für „tote Hose“, völlig losgelöst von touristischen Angeboten. Eine „landestypische Einrichtung“ ist oftmals spartanisch oder sehr einfach. Steht im Katalog etwas von einem „kurzen Transfer zum Flughafen“, dann kann dies durchaus heißen, dass es viel Fluglärm gibt und das Hotel in der Einflugschneise liegt.

Eine „einheimische Küche“ oder ein „kontinentales Frühstück“ bedeuten einfache Kost ohne Extras. Eine „örtliche Reiseleitung“ besagt, dass niemand vom Reiseveranstalter vor Ort ist. „Kinderfreundlich“ steht meist für eine turbulente und laute Umgebung. Ein „neu eröffnetes Hotel“ muss nicht fertig sein. Der „Direktflug“ ist kein Nonstop-Flug ohne Zwischenlandungen. Eine „zweckmäßige Einrichtung“ bedeutet nur, dass es einen Schrank, ein Bett und einen Stuhl geben muss. „Internationale Atmosphäre“ kann eine alkoholbeeinflusste und laute Stimmung bedeuten. Die meist recht blumige und extrem positive Sprache der Reisekataloge sollte man richtig interpretieren, um keine bösen Überraschungen im Urlaub zu erleben.

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Warum man auf die Reisegepäckversicherung auf verzichten kann

Wir haben schon öfters die Fragen gehört “Braucht man eine Reisegepäckversicherung?” oder “Lohnt sich eine Reisegepäckversicherung?” Für alle, die nicht lange lesen möchten: in der Regel lautet die Antwort auf diese Fragen NEIN!

Die meisten Experten sind sich einig: Das Problem bei den Reisegepäckversicherungen sind die Ausschlussklauseln der Versicherer. Für den Verbraucher klingt eine Reisegepäckversicherung sinnvoll. Schließlich kann man sich gut vorstellen das an vielen Urlaubsorten dieser Welt das Reisegepäck abhanden kommen könnte und ein Urlaub ohne das Reisegepäck wäre wohl ein echter Reinfall. Das Problem: die Versicherer fordern das das Reisegepäck ausreichend bewacht wurde und bei vielen Dingen wie zum Beispiel teurem Schmuck oder eine hochwertigen Fotoausrüstung zahlt die Versicherung nur anteilig – und oft auch nur dann wenn der Gegenstand im Gebrauch war. Bei grober Fahrlässigkeit zahlt die Versicherung nicht und dieser Fall kann sehr schnell eintreten. So gilt es schon als grob fahrlässig, wenn der Koffer beim Bedienen des Fahrkartenautomates neben der Person steht und nicht zwischen den Beinen zur Sicherung festgeklemmt wird

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Urlaub auf Sardinien – lieber im Norden oder im Süden

Die Suche nach einem geeigneten Urlaubsort stellt jeden vor eine Herausforderung. Selbst wenn die Insel Sardinien bereits feststeht, stellt sich die Frage, ob man den Urlaub eher in Norden oder im Süden verbringen sollte. Fakt ist allerdings, dass die Insel auf alle Fälle ein Besuch Wert ist, da diese ein Naturreservat ist. Auf der ganzen Insel können sehr seltene Tiere und Pflanzen entdeckt und beobachtet werden, die einem auch nach de Urlaub noch lange in Erinnerung bleiben werden. Wirtschaftlich ist Sardinien sehr vielseitig auch wenn das Hauptaugenmerk auf den Tourismus gelenkt wird. Weine, Erdöl und Schafskäse gehört ebenso zu dieser Insel, wie die Korkproduktion, welche sich lediglich auf den Norden der Insel beschränkt. Klimatisch sind zwischen Norden und Süden der Insel keine Unterschiede zu erkennen.

Angebote im Norden

Bei einer Fahrt über die Autobahn im Norden Sardinien kommt zwar nicht an die zahlreichen Küsten vorbei, aber man bekommt einen einmaligen Ausblick über die Küsten und das Meer. Weiter kommt man an einen der drei Nationalparks dieser Insel, die nicht nur Erholung und eine Ausflugsmöglichkeit bieten, sondern die Schönheit und die Facetten der Natur auf eine andere Art und Weise zeigen. In Porto Cervo befindet sich ein Jachthafen. Spätestens dort erkennt man, dass der Norden der Insel sich zwar für Tagesausflüge, aber nicht unbedingt für einen Urlaub eines Normalverdieners anbietet. Große Faszination geht vom Elefantenfelsen aus. Die Form kann schnell und eindeutig erkannt werden und wurde wahrscheinlich einst als Wohnhöhle benutzt.

Sehenswürdigkeiten im Süden

Im Süden, aber auch im Osten Sardiniens befinden sich zauberhafte Küsten. Rund um den Kalender bietet es sich an, dass die zahlreichen kleinen Orte und Küsten bei einer Tour mit dem Auto oder Motorrad erkundet werden. So können unter anderem Seen entdeckt werden, die mit Flamingos übersät sind. Auch in den kleinen Seen des riesigen Salzabbaugebietes befinden sich Flamingos. Sehr eindrucksvoll sind die zahlreichen Leuchttürme, die teilweise einer Ruine aus dem Mittelalter ähneln. Da einige von ihnen zugänglich sind, lohnt sich eine kleine Pause.  Die Fischerhäfen, die sich außerhalb der touristischen Orte befinden, strahlen Harmonie aus. Das besondere Flair wird durch den hohen Anteil der Sardinier geschaffen, die teils in italienisch, teils in speziellen Dialekten sprechen.

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Ein schönes Land – Tirol, dass Urlaubseldorado

Im Herzen der Alpen liegt das österreichische Bundesland Tirol mit seinen Naturjuwelen, freundlichen und aufgeschlossenen Menschen und einer imposanten Bergwelt, die ihresgleichen sucht. Gerade zur Winterzeit offerieren die schneebedeckten Gipfel Urlaubstage, die einem Märchen entsprungen zu sein scheinen. Tausende Kilometer Pisten und Loipen die sich durch den frischen Schnee ziehen, tief verschneite Wälder und vereiste Bachläufe, unter denen leise gurgelnd das Wasser dem Inn zu läuft, all das bietet Tirol, allein nur in landschaftlicher Hinsicht.

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Der Tourismus fand seit der alpinistischen Erschließung der Berge von je her eine Heimstatt in der ehemaligen Grafschaft Tirol und begründete so eine hervorragend ausgebaute touristische Infrastruktur, in der jeder Gast den puren Urlaubsgenuss finden wird. Ob beim Wedeln im Zillertal oder in St. Anton oder auf der Rodelabfahrt im Stubaital oder auf dem Achenpass, gerade beim Familienurlaub in Österreich lassen sich die herrlichsten Impressionen für Groß und Klein sammeln. Zahlreiche Regionen und Dörfer locken mit Angeboten, die positiv für die Familienkasse sind und machen Skiurlaub in Österreich günstig.

Wer zwischen den rasanten Abfahrten auf den Tiroler Pisten auch mal eine Verschnaufpause braucht, dem sind Besuche der Landeshauptstadt Innsbruck und der Städte Kufstein und Kitzbühel ans Herz gelegt. Mit weißer Pracht bezuckerte Häuserzeilen, die den Weg zum “Goldenen Dachl” weisen, oder Spaziergänge im edlen und rustikalen Jetset Ort Kitzbühel, sind allesamt Aktivitäten, die einen skifreien Nachmittag versüßen können.

biberwier(c)tza Ein schönes Land   Tirol, dass Urlaubseldorado

Doch im Vordergrund stehen natürlich, neben Erholung und Entspannung, die sportlichen Aktivitäten in den über 70 (!) Skigebieten des Bundeslandes. Fieberbrunn, Seefeld, Kramsach, Wildschönau, Ellmau sind nur ein kleiner Auszug derer, die einen Familienurlaub in Österreich garantieren, den alle Beteiligten Zeit ihres Lebens nie mehr vergessen werden. Lauten die Aktivitäten außerhalb des Hotels Skifahren, Snowboarden, Langlaufen und Rodeln, so kann man sich im Wellness Bereich von Sauna und Whirlpool wieder aufwärmen und natürlich verwöhnen lassen.

Kulinarische Genüsse erwarten den Urlauber ebenso, wie die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen. Beides, sowohl die Küche, als auch die Menschen, tragen deutlich das Attribut “bodenständig” und verzaubern den Gast in allen Bereichen. Trotz aller Vorzüge einer solchen Reise in das Zentrum des Wintersports, ist Skiurlaub in Österreich günstig und für jeden Geldbeutel geeignet.

 MG 1979 Ein schönes Land   Tirol, dass Urlaubseldorado

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